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Unsere Arbeitsweise in den Wäldern

Freitag 21. Mai 2010, von Banco de Bosques

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Für die Bank der Wälder sind innerhalb eines Ökosystems ökologische und soziale Anliegen gleichberechtigt.

Für die Bank der Wälder sind innerhalb eines Ökosystems ökologische und soziale Anliegen gleichberechtigt. Es ist unmöglich, an die einheimischen Wälder unseres Landes zu denken und dabei die Menschen, die darin wohnen, auszuklammern. Gerade weil uns die Menschen wichtig sind, müssen wir den Wäldern Sorge tragen. Dieser Paradigmenwechsel ist dringend nötig und Teil der enormen Herausforderung, vor der wir stehen.

Einheimische Wälder im Namen des Fortschritts zu zerstören ist falsch und widerspricht dem konventionellen Fortschrittsbegriff. Wenn es den Wäldern besser geht, wird es auch den Menschen besser gehen. Daran zu glauben fällt vielen schwer, es bedarf noch grosser Anstrengungen bis die Ansicht, Wälder seien ein Produktionshindernis überwunden ist.

Unsere Stiftung stellt das Konzept der agrar- und viehwirtschaftlichen Grenze in Frage und ist überzeugt, dass auch jenseits dieser „Grenze“ produktives Leben, Schaffung von Arbeitsplätzen und Rentabilität möglich sind. Die einheimischen Wälder befinden sich zwar als Folge jahrelanger Misswirtschaft in schlechtem Zustand, doch sie können produktiv sein und mit einem langfristigen Ansatz nachhaltig genutzt werden.

Die Bank der Wälder verpflichtet sich zu einer korrekten umweltbewussten Bewirtschaftung der Wälder, zur strikten Einhaltung der geltenden Gesetze und zu einem respektvollen Umgang mit den Menschen, die entweder im direkten Arbeitsverhältnis zu ihr stehen oder bei beauftragten Dritten angestellt sind.

Wichtige Aspekte sind in diesem Sinne:

- wenn immer möglich ortsansässige Menschen beschäftigen

- eigenes und Personal von Drittbeauftragten muss gesetzeskonform angestellt sein

- besondere Beachtung von Hygiene und Sicherheit, vor allem im forstwirtschaftlichen Bereich

- Weiterbildung im fachlichen Bereich und im Umweltschutz. Das Arbeitspersonal wird nicht nur technisch ausgebildet, es soll auch die ökologischen und sozialen Ziele des Projektes verstehen können

Erfahrungen und Resultate aus der neuen Form der Waldbewirtschaftung werden mit der Gemeinschaft und den lokalen Unternehmen ausgetauscht.

Wir wollen die Herausforderung annehmen und den Versuch wagen, nach Autosuffizienz zu streben mit nachhaltigen Tätigkeiten wie der Produktion von biologischem Honig und zertifiziertem Holz, einem sanften Tourismus und einer massvollen Waldbeweidung.

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